Freitag, 5. November 2010

Bernanke gießt erneut Öl ins Feuer. Der US-Dollar hängt am seidenen Faden

Ben Bernanke musste gestern wie erwartet eine weitere Ausweitung der Geldmenge bekannt gegeben. In der Tradition seiner Vorgänger Greenspan und Volcker folgt auch Bernanke weiter uneingeschränkt den Theorien der Geldpolitik nach Keynes. Das derzeitige Ausmaß des gänzlich ungedeckten Geldschaffens war seinen Vorgängern aber fremd. Nach dem schon im letzten Jahr weit mehr als eine Billion (engl. Trillion) Dollar in den Markt gepumpt wurden, sollen jetzt erneut mindestens 600 Milliarden Dollar durch den Ankauf von Staatsanleihen „produziert“ werden. Dabei ist zu bedenken, dass sich durch die niedrige Eigenkapitaldeckung der Banken die tatsächliche Geldmengenausweitung um den Faktor 5-10 erhöht. Nach den klassischen Regeln der Ökonomie müsste eine derart massive Verwässerung einer Währung eine Inflation im zweistelligen Bereich nach sich ziehen. Faktisch sind aber bis dato kaum inflationäre...
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